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Fremde Töne gut für unsere Ohren

Auf der Bühne des Salzburger Odeion machten die vier Musiker von Huun-Huur-Tu in ihren traditionellen Trachten einen eher ruhigen und bescheidenen ersten Eindruck. Mit ihren fantastischen Stimmen und für unsere Ohren ungewohnten Klangexplosionen setzten sie allerdings eine einzigartige Energie frei, die das bunt gemischte Publikum im fast ausverkauften Dorothea-Porsche-Saal begeisterte.

Fotos(3): Emjay Hilom

Fotos(3): Emjay Holim

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Huun Huur Tu gelang es, mit der für sie bekannten Weiterentwicklung des tuwinischen Kehlkopfgesangs Khööme, beim Publikum eine Ganzkörperschwingung und Glücksgefühle hervorzurufen. Mit fantastischen Stimmen brachten die Mongolen fremd klingenden Obertongesang an gespitzte europäische Ohren. Selbst gebaute Trommeln, Percussioninstrumente und Gitarre entführten mit traditionellen Liedern in die mongolische Steppe. Eine Reise, bei der das Publikum auch die Naturgewalten wie Blitz und Donner, Vogelgesang und Pferdegetrampel durch Tönen und Instrumente simuliert, kennenlernte.

Der Obertongesang allererster Güte von Huun Huur Tu hinterließ sowohl beim tätowierten Metal Typen, der Familie mit Kind, dem Seniioren-Ehepaar und auch mir einen bleibenden Eindruck.

 

 

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