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Die Stars im Garten und anderswo

Kennen wir sie nicht alle, Tiere über die wir uns ständig beschweren, sei es, weil sie unseren prachtvollen Garten zerstören, sie völlig spontan die Straße überqueren oder weil sie uns mit kleinen Stichen schreckliche Schmerzen zufügen? Dabei gibt es Tierarten, die nützlich sind und gutes vollbringen, obwohl wir es oft auf den ersten Blick oft gar nicht erkennen, weil uns der Ärger über sie die Sicht vernebelt. Hier nur einige Beispiele davon.

Foto: n8waechter / photocase.de

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„Gute Tiere, spricht der Weise, musst du züchten, musst du kaufen, nur die Ratten und die Mäuse, kommen ganz von selbst gelaufen.“ Quelle: Zu guter Letzt, Gut und Böse

Und das ist auch gut so. Denn auch Mäuse können nützlich sein, auch wenn so mancher Frau die Haare zu Berge stehen, wenn sie nur an die kleinen Nager denkt. Die sogenannte “Spitzmaus” ist nämlich gar keine Maus. Sie sieht nur so aus. Sie gehört nicht zu den Nagetieren, sondern zu den “Insektenfressern”, zu denen auch Igel und Maulwürfe zählen. Entsprechend gestaltet sich auch ihr Speiseplan nicht vegetarisch wie der der echten Mäuse. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Spinnen und Insekten. Da fragt sich Frau also, was das geringere Übel ist, die kleine süße „Maus“ oder die hässliche Spinne?

Bleiben wir doch gleich bei den Insekten. Super unangenehm ist der Stich der gemeinen Wespe, doch auch sie ist ein sehr nützlicher Zeitgenosse. Leider wird sie von Unwissenden zu oft gnadenlos gejagt und getötet. Dabei wird vergessen, dass auch sie zu den Nützlingen zählt. In ihrem Leben von 6 – 8 Monaten vertilgt sie Unmengen an Schädlingen. 60 Wespen können z.B. ca. 200 Fliegen verspeisen. Da stellt man sich doch die Frage, was für einen selbst lästiger ist, hin und wieder einer Wespe zu begegnen, oder die zahlreiche Fliegen, die sich im Sommer oft um einen tummeln?

Auch Kröten erfreuen sich geringer Beliebtheit. Manche scheuen sich nämlich vor allem, was da so kriecht und krabbelt und auch gar nicht so possierlich aussieht wie etwa ein Igel. Manchmal quaken sie auch nächtelang durch oder überqueren völlig spontan und ungefragt die Straße, was die meisten Menschen zu einer spontanen Vollbremsung veranlasst. Das wieder rum gibt Anlass, über die quirligen Tierchen zu schimpfen. Dabei sind Kröten im Garten genauso nützlich wie die anderen genannten Tiere. Sie fressen große Mengen Nacktschnecken, Raupen, Würmer und auch Insekten. Es stimmt übrigens auch nicht, dass Kröten giftig sind. Zwar scheidet die warzige Haut ein übelriechendes Sekret aus, das schwach giftig, aber für den Menschen keineswegs schädlich ist. Also – Reaktionsfähigkeit beim Autofahren verbessern und sich dafür das Schneckenkorn sparen.

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