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Ein Gesetz, dass die Erde schützt

EUROPA. Fashion Ikone Vivienne Westwood ruft alle Europäer zur Unterstüzung der Online Petition von “End Ecocide for Europe” für ein europaweites Gesetz gegen Umweltzerstörung auf.

Für die Rechte der Erde ruft Top-Designerin Vivienne Westwood zum Unterschriften-Entspurt auf. (Foto: KiPrice / Cutthroat)

Nicht die eigene Kollektion sondern das T-Shirt der Kampagne für die Rechte der Erde präsentiert Top-Designerin Vivienne Westwood und ruft zur Unterschriftenaktion auf. (Foto: KiPrice / Cutthroat)

Bis zum 21. Januar müssen eine Million Unterschriften eingehen, dann kann die Europäische Bürgerinitiative End Ecocide der Europäischen Kommission ein Gesetz vorlegen, welches den Ökozid zu einem Verbrechen machen soll. Die Kampagne wird von vielen namhaften Persönlichkeiten unterstützt. Jetzt ruft die britische Modedesignerin und Langzeit-Umweltschützerin Vivienne Westwood zum Entspurt noch einmal alle Europäer zum Unterschriften-Endpurt auf. “Unsere Finanz-Machthaber und Politiker, die ihnen helfen spielen ein gigantisches Monopoly-Spiel mit den begrenzten Resourcen unserer Welt. Aber man kann nicht mehr Monopoly spielen, wenn alle tot sind”, so Westwood.

Hohe Strafen für Umweltsünder
Viele Unternehmen kalkulierten das Risiko, wegen Umweltverschmutzung belangt zu werden, in ihre Businesspläne ein. Der Profit fiele meist viel höher aus als die Summe der zu erwartenden Bußgelder. Viele Zwischenfälle hätten noch immer weder Klagen oder Entschädigungszahlungen zur Folge. Deshalb sollen Unternehmer in Zukunft persönlich für Umweltschäden und Verschmutzungen verantwortlich gemacht werden, verlangt Westwood. Sowohl bei massiven Zwischenfällen wie der Ölkatasthophe im Golf als auch bei kleinen illegalen Mülldeponien sollen die Verantwortlichen künftig zu hohen Bußgeldern oder sogar zu Haftstrafen verurteilt werden.

Europa und der Rest der Welt
Die Petition fordert von der Europäischen Kommission ein Gesetz, dass Umweltzerstörung verbietet, verhindert und der Schädigung, Zerstörung und dem Verlust des Ökosystems zuvorkommt. Der Entwurf sieht vor, dass juristische und natürliche Personen, also Unternehmen und Privatpersonen für das Verursachen von Umweltschäden zur Verantwortung gezogen werden sollen, und zwar nicht nur innerhalb Europas. Verursacht ein europäisches Unternehmen zum Beispiel eine Ölpest oder entledigt sich giftiger Stoffe in einem Dritte Welt Land soll das künftig als Straftat gelten. Das würde auch Firmen mit hohen Emissionswerten und Fracking miteinbeziehen.

Noch sechs Tage !
“Mit diesem Gesetz möchten wir das Umweltbewusstsein der Menschen verändern und darauf, welchen großen Wert die Umwelt für uns hat”, sagt Prisca Merz, die die End Ecocide in Europe Kampagne leitet und hofft, in der noch verbleibenden Zeit genügend Unterschriften zu bekommen. Zwar ist bislang noch keine derart umfangreiche Definition kritiklos in ein europaweites Gesetz umgesetzt worden, aber schon allein der Umstand, dass die Kommissionäre den Antrag prüfen müssten wäre für die Kampagne ein großer Sieg.

Mehr Infos zur Kapagne gibt es auf der End Ecocide Webseite.

Wir fordern, dass die Verantwortlichen für die Zerstörung von Ökosystemen strafrechtlich verfolgt werden können.


Die Europäische Bürgerinitiative ist vergleichbar mit einem Volksbegehren und kann nicht ignoriert werden.
1 Million Stimmen für unsere Zukunft.

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