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Leonardo DiCaprio spendet für bedrohte Tiger

Washington D.C. Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio hat kürzlich über seine Stiftung drei Millionen Dollar an den WWF gespendet. Mit dieser Spende soll die Zahl der wild lebenden Tiger in Nepal verdoppelt werden.

Sumatran tiger (Panthera tigris sumatrae); Sumatra, Indonesia

Bis zum Jahr 2022 soll es wieder doppelt so viele freilebende Tiger geben. Foto: WWF

“Die Zeit für die letzten 3.200 Tiger läuft rasant. Durch die Zerstörung ihrer Lebensräume und Wilderei sind sie massiv bedroht. Das Geld soll dem WWF, der nepalesischen Regierung und den lokalen Gemeinden helfen, die Zahl dieser edlen Tiere zu verdoppeln”, sagte DiCaprio. Er ist selbst auch ein Vorstandsmitglied des WWF. Mit einer früheren Spende konnte bereits die Zahl der Tiger im westnepalesischen Bardia-Nationalpark von 18 auf 50 Tiere erhöht werden.

23.000 Quadratkilometer groß ist die Terai-Region im Süden von Nepal. Dort befinden sich mehrere Schutzgebiete für Tiger, Nashörner und Elefanten. Das Gebiet ist dicht besiedelt. Sieben Millionen Menschen leben dort und sind von den natürlichen Ressourcen abhängig. Besonders Tiger sind vom illegalen Wildtierhandel betroffen. Von den nun geplanten Maßnahmen profitieren Mensch und Tier gleichermassen. Alternative Einnahmequellen sollen entstehen und alle bedrohten Tierarten in Nepal geschützt werden.

Neue technische Geräte für die Nationalparkranger sollen helfen, der Wilderei Herr zu werden. Weiteres Wachpersonal soll dafür sorgen, dass die Tiger und ihre Beutetiere in den Wäldern und im Grasland überleben und sich leichter vermehren können. Öko-Tourismus, Förderung des Kunsthandwerks und sogar Biolandwirtschaft soll mit dem Geld gefördert werden und so zusätzliche Einnahmequellen für die lokale Bevölkerung schaffen.

Mit seiner Stiftung, die es seit 1998 gibt, will DiCaprio die letzten Wildnisgebiete der Erde schützen und ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur fördern. „Wir freuen uns, dass Leonardo DiCaprio seinen Einfluss für unsere Hoffnungsregion Nepal nutzt“, sagt der Geschäftsführer des amerikanischen WWF, Carter Roberts. „Seine Stiftung kämpft für wirklich große Erfolge im Naturschutz.“

Quelle: WWF

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