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Öko-Projekt sucht Unterstützer – Die Gute sucht mit!

OBERÖSTERREICH. Günstige Akkus mit extrem langer Lebensdauer wollen sieben Menschen aus Österreich unter Einsatz von Sonnen- und Windenergie entwickeln. Um das Projekt umsetzen zu können benötigen sie im Vorfeld finanzielle Unterstützung und sind auf der Suche nach Förderern.

Günstige und naturschonende Akkus für jedermann wollen Judith, Gregor, Josef, Anton, Andrea, Albert & Helga entwickeln. (Foto: Drescher)

Günstige und naturschonende Akkus für jedermann wollen Judith, Gregor, Josef, Anton, Andrea, Albert & Helga entwickeln. (Foto: Drescher)

Welche Idee hinter dem Projekt steckt und wie man bereits mit ein paar Euros den ersten Schritt in Richtung kostengünstige und naturschonenende Speicherlösung mitgestalten kann, hat uns Andrea Drescher, die sich neben ihrer selbstständigen Tätigkeit als Unternehmensberaterin im Team von BSE um die Öffentlichkeitsarbeit und die Webseite kümmert in einem Interview erzählt,

Die Gute: Ihr benötigt für das Projekt “BSE” Unterstützung, ein recht eigenwilliger Name. Wofür steht der denn?
Drescher: Dafür, dass man ein wenig wahnsinnig sein muss, um daran mitzuarbeiten! Nein, Scherz beiseite. BSE steht für Battery Systems & Engineering. Es geht darum, finanzierbare Speichertechnologie für Strom zur Verfügung zu stellen.

Batterien für die Speicherung gibt es doch schon, was ist denn daran jetzt besonders?
Richtig, Batterietechnologien gibt es die verschiedensten. Aber diese sind entweder zu teuer, zu umweltbelastend, zu kurzlebig – oder alles zusammen. Und produziert werden die meisten davon in China, was sich auch nicht gerade positiv auf den ökologischen Fußabdruck auswirkt. Hier setzen wir an.

Und was ist Euer Ziel?
Unser Ziel ist es, nachhaltig produzierte Energie, z.B. von der Sonne oder aus Windkraft, so effizient, ressourcen- und kostenschonend wie möglich zu nutzen. Eine wesentliche Basis dafür sind kostengünstige und naturschonende Speicherlösungen. Gleichzeitig sollen regionale Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit der Entwicklung eines sehr einfachen Produktionsverfahrens für Nickel-Eisenbatterien sowie dem Aufbau regionaler Produktionen wollen wir hierfür Lösungen anbieten, die uns allen einen großen Nutzen bringen.

Welche Unterstützung erwartet Ihr?
In den nächsten Monaten sollen die vorhandenen Konzepte und Verfahrensideen rund um die Nickel-Eisenbatterien, die Albert Hochmair, unser Erfinder und Visionär, schon seit Jahren vorantreibt, in einer ersten Prototypenphase überprüft werden. Dafür benötigen wir mindestens 3.000 Euro. Dieses Geld dient ausschließlich zur Beschaffung von Material und Gerätschaften. In der jetzigen Projektphase arbeiten alle umsonst mit – aber sicher nicht vergebens :-)!

Ihr braucht also Spenden?
Richtig!

In welcher Höhe stellt Ihr Euch das vor?
Wenn 700 bis 800 Menschen nur drei bis fünf Euro spenden, können wir weitermachen. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden von 10 oder 20 Euro. Es soll niemanden belasten, jeder kann mitmachen. Das Spendenkonto lautet:

Ingenieurbüro Josef Mittendorfer e.U.
Kontonummer: 40310074600
Bankleitzahl: 60000
IBAN: AT716000040310074600
BIC: OPSKATWW

Wie kann man sicher sein, dass die Gelder auch dafür genutzt werden?
Wir, das sind Andrea Drescher, Albert und Helga Hochmair, Anton Neulinger, Josef Mittendorfer-Eder, Judith Oberngruber-Spenger und Gregor Spenger – garantieren dafür, dass die Spenden ausschließlich für den genannten Zweck verwendet werden. Mehr Sicherheit als unsere Handschlagqualität haben wir nicht zu bieten – aber ich denke, das ist auch schon etwas wert.

Wo findet man Euch?
Wir sind ein virtuelles Team, vier von uns sind in Oberösterreich ansässig, die drei anderen stammen aus Niederösterreich. Aus der Steiermark kommt jetzt “unser” Rechtsanwalt dazu, der uns in rechtlichen Fragen beraten wird.

Kann man sich noch ausführlicher über das Projekt informieren?
Selbstverständlich. Unter www.batterie-speicher.eu gibt es weiterführende Informationen zu unserem Projekt. Dort kann man sich auch für unseren Newsletter anmelden, mit dem wir Interessierte unregelmäßig über den Projektfortschritt informieren werden.

 

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