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Österreich Vorreiter in Sachen Klima-Fonds

(apa) Gestern feierten 450 Weggefährt*innen aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Medien und Zivilgesellschaft in Wien das 10-jährige Bestehen des Klima- und Energiefonds Österreich und seine Erfolgsgeschichte im Kampf für die Energie- und Mobilitätswende.

Sektionschef Günter Liebel, BMLFUW; Theresia Vogel, Geschäftsführerin Klima- und Energiefonds; Bundespräsident Alexander Van der Bellen; Ingmar Höbarth, Geschäftsführer Klima- und Energiefonds; Bundesminister Jörg Leichtfried, BMVIT (Foto: Klima- und Energiefonds/APA Fotoservice/Buchacher)

Sektionschef Günter Liebel, BMLFUW; Theresia Vogel, Geschäftsführerin Klima- und Energiefonds; Bundespräsident Alexander Van der Bellen; Ingmar Höbarth, Geschäftsführer Klima- und Energiefonds; Bundesminister Jörg Leichtfried, BMVIT (Foto: Klima- und Energiefonds/APA Fotoservice/Buchacher)

 

 

Seit der Gründung vor zehn Jahren haben das Umweltministerium und das Infrastrukturministerium rund eine Milliarde Euro Förderbudget aufgewendet und damit mehr als 110.000 Projekte auf die Schiene gesetzt.

Starke Partnerschaften, europaweit einzigartig

Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der einer der zahlreichen Ehrengäste und Gratulanten war, unterstrich in seiner Eröffnugnsrede die Bedeutsamkeit des Fonds: “„Was vor 10 Jahren für viele noch nicht greifbar war, ist mittlerweile mitten in unserer Gesellschaft angekommen: Hitzewellen, Dürren, Ernteausfälle, Hurrikans nehmen zu, und wir alle spüren die Konsequenzen. Österreich kann stolz darauf sein, mit dem Klima- und Energiefonds bereits vor einem Jahrzehnt ein richtungsweisendes Instrument ins Leben gerufen zu haben, das bis heute europaweit einzigartig ist: Er vernetzt Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Industrie, er arbeitet sektorenübergreifend auf allen Ebenen und hat starke Partnerschaften hervorgebracht. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem Wissen und den gesammelten Erfahrungen eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen können.“

Zielstrebige Weiterentwicklung

Konsequent und unermüdlich will die Geschäftsführung des Klima- und Energiefonds Theresia Vogel und Ingmar Hörbath den Weg weitergehen und die Chancen für Wirtschaft, den Standort Österreich und die regionale Entwicklung optimal nutzen. Als nächste Punkte auf der To-Do-Liste stehen insbesondere die Transformation des Energiesystems und die aktiven Beteiligung der Bevölkerung. Innovative, völlig neue Energietechnologien, u.a. für die heimische energieintensive Industrie sollen weiterentwickelt,  Arbeitsplätze durch regionale Wertschöpfung gesichert und neu geschaffen werden.  Der Klima- und Energiefonds wird in Zukunft zielstrebig daran arbeiten, derzeitige Modelle möglichst rasch zu Standards zu machen und innovative Technologien, wie etwa Strom- und Wärmespeicher, möglichst rasch zur Umsetzung zu bringen, versprach die Geschäftsführung.

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