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Film gegen Elfenbeinhandel gewinnt

BERLIN (D) Bedrohte Dickhäuter räumen bei Berlinale den Cinema for Peace Award Award ab.

The Ivory Game gewinnt bei der Berlinale / (c) Terra Mater Factual

Richard Ladkani und Walter Köhler bei der Cinema for Peace Award Gala / (c) Terra Mater Factual Studios

Gestern wurden im Rahmen der internationalen Filmfestspiele in Berlin  die Awards der Cinema for Peace Foundation verliehen. Jedes Jahr werden mit diesem Preis Filme und Dokumentationen, die Missstände in Gesellschaft, Politik und Umwelt thematisieren und etwas in der Welt verändern könnten, von einer 130 Mitglieder starken Jury ausgewählt und ausgezeichnet.

Der Cinema for Peace International Grenn Award ging in diesem Jahr an die Wiener Terra Mater Facutal Studios für ihren Doku-Thriller “The Ivory Game”. Die Dokumentation zeigt die dramatische Wahrheit über das Abschlachten von Elefanten und den illegalen Handel mit Elfenbein. “Derzeit wird noch immer alle 15 Minuten ein Elefant wegen seines Elfenbeins getötet”, sagt Terra Mater-Produzent Walter Köhler und warnt, dass es bei diesem Tempo in knapp 15 Jahren nur mehr Zoo-Elefanten geben würde.

The Ivory Game gewinnt bei der Berlinale / (c) Terra Mater Factual Studios, Richard Ladkani

The Ivory Game gewinnt bei der Berlinale / (c) Terra Mater Factual Studios, Richard Ladkani

Die gute Nachricht bei dieser Geschichte ist es, dass der Award dabei unterstützt, auf eben diese Missstände aufmerksam zu machen und der Druck auf Regierungen zum Handeln steigt. “Das ist möglich”, weiß Köhler. “Am 30. Dezember 2016 hat sich China mit einer offiziellen Verlautbarung den Elfenbeinhandel ab 2017 verboten.”

Zu sehen ist “The Ivory Game” seit November 2016 bei Netflix.

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